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Steuern / Sonstige 
Mittwoch, 27.11.2019

Ordnungsgelder vermeiden! Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahr 2018 müssen in elektronischer Form beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht werden

Viele Unternehmen sind dazu verpflichtet, bis zum 31.12.2019 ihre Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahr 2018 in elektronischer Form beim Betreiber des Bundesanzeigers einzureichen. Wenn diese Frist versäumt wird, muss das Bundesamt für Justiz (BfJ) ein Ordnungsgeldverfahren einleiten.

Der Fristablauf am 31.12.2019 betrifft diejenigen offenlegungspflichtigen Unternehmen, deren Geschäftsjahr dem Kalenderjahr entspricht. Denn grundsätzlich sind die Unterlagen spätestens ein Jahr nach dem Abschlussstichtag des Geschäftsjahrs einzureichen, auf das sie sich beziehen. Offenlegungspflichtig sind vor allem Kapitalgesellschaften wie etwa die GmbH und die Aktiengesellschaft. Hinzu kommen Personenhandelsgesellschaften, für die keine natürliche Person persönlich haftet, z. B. GmbH & Co. KG. Außerdem bestehen Offenlegungspflichten für Zweigniederlassungen von ausländischen Kapitalgesellschaften sowie für bestimmte besonders große Unternehmen.

Unabhängig von der Rechtsform müssen bestimmte Energieversorgungsunternehmen, Banken und Versicherungsunternehmen sowie Emittenten von Vermögensanlagen, Investmentvermögen und Kapitalverwaltungsgesellschaften ihre Rechnungslegungsunterlagen offenlegen. Für die zuletzt genannten Fallgruppen gelten allerdings kürzere Offenlegungsfristen.

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